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Makrelen-Angeln vor Hollands Küsten |
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Am 10. Juli 2010 mit MS De Dageraad unterwegs. 1665 Makrelen erbeuteten die Aller-Weser-Hochseeangler mit ihren Gästen auf dem Angelschiff MS De Dageraad aus Lauwersoog. Nördlich der niederländische Insel Schiermonnikoog mit der Silhouette von Borkum im Blick zeigten die Möwen Makrelenschwärme an. In flachem Wasser von weniger als 10 Metern Tiefe bissen die Fische auf alle Arten von Makrelen-Federn. Silberne zweiflüglige Folienfedern waren dabei am fängigsten, jedenfalls fing Sportwart Werner damit mit Abstand die meisten Fische, fast 100 an der Zahl. Oft folgten weitere Makrelen den bereits am Haken sitzenden, so dass richtige kleine Schwärme an die Oberfläche kamen. Aber nicht immer gelang es dabei, die maximal fünf Fische am Vorfach mit den fünf Haken an Bord zu bekommen, viele verabschiedeten sich noch im Wasser und schwammen mit den anderen davon, andere lösten sich auf dem Wege über die Reling vom Haken. Auch andere Meeresbewohner ließen sich an der Wasseroberfläche blicken. Immer wieder zeigten sich einzelne Seehunde, besonders gut zu beobachten, weil die Nordsee an diesem Tage spiegelglatt war. Zum Glück war durch den leichten Wind und den Gezeitenstrom eine gute Drift möglich, auch wenn die Fischschwärme dem gegenüber ihre eigenen Wege suchten. Überraschend war für viele Angler, dass die recht großen Makrelen sich in ihren Schwärmen so nahe am Strand aufhielten. Kapitän Willem Drijver fuhr mit seinem ehemaligen Versorgungsschiff De Dageraad so nahe das Land, dass nicht viel Wasser mehr unter dem Kiel sein konnte, wenn auch sicherlich mehr als eine Handbreit. Auch ein noch größeres Angelschiff aus Lauwersoog, die MS Tender mit ca. 90 Anglern an Bord, fischte hier. Am Strand waren Angler zu sehen, die ins Wasser wateten und dort mit Spinnangeln Makrelen fangen konnten. Und kleine Angelboote fuhren überall herum. Schließlich kam das Signal
zum Ende des Angelns. Aber jetzt ging die Arbeit erst richtig los.
Durchschnittlich 40 Fische hatten die Angler nunmehr zu säubern und für den
Transport nach Hause vorzubereiten. Die meisten hatten Kühlkästen und
Kühlelemente oder selbst hergestellte Eisbrocken mitgebracht. Erfreulicher
Weise sind auf der De Dageraad am Bug und am Heck jeweils lange Filetierbänke
mit fließendem Wasser in einer Rinne eingerichtet. So konnte von allen die
Arbeit bis zum Erreichen des Hafens rechtzeitig abgeschlossen werden. Für den
weiteren Transport war an Bord Eis vorbereitet worden, so dass eine gute
Kühlung der Fische für die Busreise nach Hause erfolgen konnte. Auf der Rückfahrt im Bus
überreichte Sportwart Werner Meyer den erfolgreichsten Anglern
Erinnerungspokale, d.h. den Makrelen-Pokal erhielt er selbst bei einem
Fangergebnis von 98 Makrelen. Auf Platz zwei kam Karl-Heinz Nitz (Visselhövede)
mit 69 Makrelen, gefolgt von Horst Krüger (Verden) mit 67 Makrelen. Den
Stöcker-Pokal konnte Werner Meyer diesmal niemandem überreichen, denn in dem flachen
Wasser waren erwartungsgemäß keine Stöcker (Holzmakrelen) anzutreffen gewesen.
Aber auch an die Gäste des Vereins gingen Erinnerungs-Pokale. Das waren Helmut
Beglau (Verden), 79 Makrelen, gefolgt von Oliver Kluth (Dörverden) mit 67
Makrelen und Matthias Spor (Dörverden), 59 Makrelen. Kein Angler blieb an
diesem Tage ohne Fisch.
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Mehr Bilder zu dieser Angelfahrt findest du auf der Bilderseite |
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Zweite
24-Stunden-Fahrt auf der Ostsee
am 14. August 2010
noch einmal mit MS SEHO unterwegs
Der Dorsch ist
wieder da! Berichte über bessere Dorschbestände in der westlichen Ostsee
konnten von den Aller-Weser-Hochseeanglern bestätigt werden. Das Angeln mit
Naturköder war nun weniger erfolgreich als erwartet, Kunstköder, vor allem die
roten oder rotschwarzen Beifänger (Jigs) verlockten den Dorsch zum Biss. Bis 17
Uhr musste die Angel jetzt nur beim Verlegen des Schiffes aus der Hand gelegt
werden. Jeder Angler konnte jetzt entscheiden, wann er genug hatte.
Unterbrechungen erfolgten sonst nur bei den Mahlzeiten, denn Vollpension war im
Preis inbegriffen. Bei diesen 24-Stunden-Fahrten werden keine Pokale
ausgeangelt, damit man aufhören kann, wenn man eigentlich genug Fische hat.
Nach Ende der Angelzeit wurde von Sportwart Werner Meyer das Fangergebnis
erstellt. Es waren 446 Dorsche, 37 Wittlinge, 26 Plattfische, 2 Hornhechte, 2
Lippfische und fast ein richtiger Lachs. Fast, weil der Fisch zwar von Harald
Gottwald gefangen und bis zum Schiff gedrillt wurde, wo jeder ihn sehen konnte,
es jedoch der Schiffsbesatzung dann nicht gelang, den Fisch über die Reling zu
bekommen. So zappelte er sich schließlich wieder los, und Harald,
verständlicher Weise sehr frustriert, wurde allseits bedauert. Andererseits
verlief dieser Angeltag ansonsten für ihn sehr erfolgreich: Einer der
Hornhechte ging auf sein Konto, und er hatte insgesamt mit Abstand das beste
Fangergebnis. Übrigens Lippfische in der Ostsee, das war eine neue Erfahrung
für die Aller-Weser-Hochseeangler. |
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Aufgrund eines Computer Super GAU ´s haben wir leider keine Bilder mehr von dieser Fahrt |
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Aller-Weser-Hochseeangler
im Öresund
Heringsangeln
am 9. Oktober 2010
Heringsangeln im Öresund mit Fanggarantie, das hat nun schon Tradition beim Aller-Weser-Hochseeangler-Verein, und das Versprechen wurde gehalten. Aber es gab diesmal Besonderheiten eigener Art, die man nicht wieder erleben möchte. Denn in der Nacht, als die Angler mit der Fähre von Puttgarden nach Rödby übersetzen wollten, geschah das Fährunglück der Lisco Gloria. Das lithauische Fährschiff war auf der Fahrt von Kiel nach Kleipeda (früher Memel in Ostpreußen) als Feuer an Bord ausbrach. Die Einzelheiten sind in den Medien ausführlich beschrieben worden. Durch eine umfassende Rettungsaktion konnten alle Fahrgäste und Mannschaften gerettet werden. Natürlich hatte diese Aktion Auswirkungen auf den regulären Fährverkehr. Zwei der Fehmarn-Fähren waren im Rettungseinsatz. Als die Angler schließlich über den Fehmarn-Belt fuhren, war in der Ferne das brennende Schiff zu sehen. Von Rödby ging es über die Inseln Lolland und Falster nach Seeland, an Kopenhagen vorbei, und mit einiger Verspätung kam man dann im Hafen von Helsingör an. Kapitän und Mannschaft von MS Antares warteten schon. Hier kann man erkennen wie begehrt diese Fanggründe bei den Heringsanglern sind. Doch das schadete nicht, denn nach den
stürmischen Vortagen waren die Heringsschwärme zerstreut worden und mussten
erst einmal Zeit finden, um sich wieder zu sammeln. Bei noch deutlich spürbarem
Ostwind von Stärke 3 ging es in den Windschatten der schwedischen Seite des
Öresunds. Am Vormittag wurden deshalb nur kleine Schwärme in tiefem Wasser
angetroffen, und diese bestanden überwiegend auch aus kleineren Fischen. Aber von der Anzahl her konnte jeder
aktive Angler beginnen seinen Fischkorb füllen. Am Nachmittag, als der Wind
weiter nachließ, und die Sonne durchbrach, ging es dann aber richtig los. Die
letzten zwei Stunden des Angelns brachten richtig große fette Heringe. Fisch
auf Fisch biss auf die kleinen Heringsfedern und wurde hochgezogen, oft kamen
wahre „Tannenbäume“ über die Reling, wenn das Vorfach mit fünf Haken voll
besetzt war. Selbst am Pilker am Ende der Vorfachs blieb mancher Hering hängen.
Entsprechend war die Stimmung an Bord. Überall waren fröhliche und zufriedene
Gesichter zu sehen. Ein Tannenbaum mit Heringen im Wasser Mit dem Dorschfang
klappte es auch diesmal nicht so gut, schon im vergangenen Jahr waren im
Gegensatz zu früheren Fahrten nur wenige Dorsche an Bord gekommen. Diesmal
waren es noch weniger. Nur ein Vereinsgast, Hans Gerwinat aus Verden-Dauelsen,
fing einen maßigen Dorsch. Sonst gab es nur untermaßige Dorsche. Und ein Tannenbaum voll Hering an Bord der MS Antares Insgesamt
war es wieder ein herrlicher erfolgreicher Angeltag! 50 bis 200 Fische waren das Fangergebnis der einzelnen
Teilnehmer. Insgesamt, so schätzte Sportwart Werner Meyer, kamen 5000 Heringe
zusammen. Das gab noch reichlich Arbeit mit dem Saubermachen. Aber das
Hauptproblem kam erst bei der Rückfahrt für ihn. Die Heringsbeute hatte ein
recht gutes Gewicht und brauchte beim Verstauen im Bus eine Menge Platz. Der
Gepäckraum des Busses musste sehr sorgfältig mit Anglergepäck, Angelgeschirr
und Fischkisten gestaut werden, damit keine Teile in Dänemark zurück bleiben
würden. Müde und erschöpft
ging es an die Heimreise. Sonntag morgen um halb eins war man wieder in Verden.
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Brandungsangeln
am 6. November 2010
Angelerfolg am Strand
bei Rosenfelde
Das diesjährige
Herbst-Brandungsangeln verlief recht ruhig. Schönes Wetter, Wind schräg von
hinten, langsam abnehmend; so waren durchaus weite Würfe möglich, um Dorsch und Plattfisch zu
überlisten. Aber diese Ruhe war eigentlich nicht erwünscht, denn dann gibt es
erfahrungsgemäß wenig Fisch. Auflandiger Wind, kräftige Brandungswellen, das
sind die richtigen Voraussetzungen, um Beute zu machen. Aber man muss nun mal
das Wetter nehmen, wie es kommt.
Auch
die Busfahrt nach Heiligenhafen verlief überraschender Weise ruhig ohne Stauprobleme, deshalb blieb dort
genügend Zeit, schnell noch ergänzendes Angelzubehör zu kaufen und sich einen
guten Imbiss zu gönnen. Sportwart Werner Meyer holte die bestellten Wattwürmer
bei Egon Kock ab. Dann konnte es losgehen. Das Wetter war zuerst noch
regnerisch, aber dann kam doch die Sonne durch. Nach derzeitigen Erfahrungen
waren an der Küste im Norden und Nordwesten von Heiligenhafen die
Fangaussichten schlecht, auch an Fehmarns Stränden waren Dorsche rar. Deshalb
wurde beschlossen, mehr nach Süden zu fahren. Geangelt wurde deshalb am Strand
bei Rosenfelde, etwas nördlich von Dahme, also an einer Ostküste von
Schleswig-Holstein. Zwar war der Strandbereich auf Grund von Bauarbeiten an
der Uferböschung nur unter erschwerten
Bedingungen zu erreichen, aber die
Angelbedingungen passten. Bei sternenklarer Nacht und milder Luft war
das Angeln wieder ein besonderes Erlebnis, auch wenn das Fangergebnis eher als
mäßig angesehen werden musste. Immerhin erbeutete die kleine Anglergruppe 19
maßige Dorsche und 8 Plattfische. Dieser schön Sonnenuntergang brachte dann die erhofften Fische Bis 1 Uhr nachts wurde geangelt, dann
konnte Werner Meyer die vorgelegten Fische messen. Für das beste
Plattfischergebnis erhielt Andreas Renk den Brandungs-Plattfisch-Pokal, der
Brandungspokal für Dorsch ging an Georg
Marquardt. Auch der erfolgreichste Vereinsgast, Bernd Hillermann aus
Schneverdingen, bekam einen Erinnerungspokal. Dann ging es auf die Heimreise,
wieder war alles ruhig, man konnte ohne Halt bis Visselhövede durchfahren, da
alle schliefen.
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Nikolaus-Angeln am
11. Dezember 2010 Letzte Fahrt des AWH
in diesem Jahr Zum Abschluss der Angelsaison fand
für die Aller-Weser-Hochseeangler das traditionelle Nikolausangeln mit MS
Kehrheim II aus Laboe statt. Leider hatte Wettergott Neptun für diesen Tag
Sturm angesagt, Windstärke 7 und in Böen 8 zeigten die Windvorhersagen im
Internet, und mancher angemeldete Teilnehmer blieb deshalb lieber zu Hause.
Aber Kapitän Gerrit Vöge wusste, wo auch bei diesem Nordwestwind unter
Landschutz tiefe Kanten als Erfolg versprechende Angelplätze angesteuert werden
konnten. In Höhe des Ferienzentrums Damp 2000 bildet der Meeresgrund eine tiefe
Rinne, an deren abfallenden und ansteigenden Seiten immer Fangaussichten auf
Dorsch, Plattfisch & Co. bestehen. Tatsächlich brachte die sichtbar
geschrumpfte Teilnehmerzahl der Vereinsmitglieder und Gäste über 90 Fische über
die Reling, und dem Vereinsgast Peter Vesper (Verden-Hönisch) gelang es, sogar
einen Dorsch von 80 cm Länge zu erbeuten. Die meisten Angler fischten
entsprechend den Erfahrungen der letzten Wintertouren mit Naturköder, doch auf
Grund der starken Drift von deutlich über 2 Knoten blieb die Plattfischbeute
hinter den Dorschfängen zurück. Andererseits bestätigte dies, dass die
Dorschbestände in der westlichen Ostsee sich wieder einigermaßen erholt haben.
Insgesamt waren es 55 Dorsche und 35 Plattfische sowie ein Wittling, die
Sportwart Werner Meyer nach beendetem Angeln auf seiner Liste notieren konnte.
Die dicken Thermoanzüge waren heute gefragt Ein Gast mit einem sehr schönen Dorsch Vom Wetter her gab es durchaus
Abwechslung für die Angler. Da der Kutter beim Verlegen wie üblich die
Windseite wechselte, stand man einmal geschützt im Windschatten der Aufbauten,
konnte gut auswerfen, musste aber beim Pilken schnell einholen und beim
Naturköderangeln schwere Bleie nehmen. Bei der nächsten Drift stand man dann
aber voll im scharfen Wind und bekam die Kälte kräftig zu spüren. Zwischendurch
zeigte sich aber auch in blauen Wolkenlöchern die Sonne, so dass eigentlich
keiner über das Wetter klagen konnte. Und Regen gab auch nicht.
Wolgang Noltemeyer mit einer Dorschdoublette Peter Vesper mit einem Dorsch Besondere
Spannung für die Vereinsangler entstand hinsichtlich der Fangbewertung an
diesem Tage am Ende der Angelzeit, denn nicht nur der Nikolaus-Zweier-Teller
wurde ausgeangelt, sondern auch der Hochseekönig. Bei dem im März
durchgeführten Königsangeln hatte kein AWH-Angler einen Dorsch gefangen, und
nur der Dorsch ist Königsfisch. Darum gab es jetzt die zweite Chance. Diese
nahm Dieter Bohling (Dörverden-Wahnebergen) mit einem 54-cm Fisch wahr, und
Vereinsvorsitzender Heiko Seekamp konnte ihm die Königskette umhängen. Beim
Nikolaus-Zweier-Teller werden immer zwei Teilnehmer durch das Los
zusammengeführt und deren Fänge zusammengerechnet. Gewinner waren Heiko Seekamp
(Verden-Eissel) und Detlef Nowak (Dörverden-Westen). Für den Gewinn des
Dezember-Pokals galten wieder andere Regeln, so erhielt diesen Timo Rosebrock
für das beste Gesamtergebnis, gefolgt von Detlef Nowak und Wolfgang Noltemeyer
(Verden). Auch die erfolgreichsten Gäste erhielten einen Erinnerungspokal:
Peter Vesper, gefolgt von Albert Hitschrich (Dörverden-Westen) und Oliver Kluth
(Dörverden). Weiterer Höhepunkt
der Angelfahrt war allerdings das Erscheinen des Nikolaus. Es ist eine lange
Tradition, dass auf der Dezember-Angelfahrt des AWH der Nikolaus allen
Teilnehmern, einschließlich der Schiffsbesatzung, eine süße Adventsleckerei
überreicht. Nachdem der letzte Fisch zunächst gemessen und dann küchenfertig
bearbeitet und verpackt worden war, erschien auch diesmal der Nikolaus, alias
Heiko Seekamp, und verteilte aus einem großen Sack kleine Gaben. Die
mitgebrachte Rute kam nur wenig zum Einsatz. Aber auch Kapitän Gerrit Vöge hatte
eine Überraschung für die Angler bereit: Eine Tombola. Jeder Teilnehmer zog bei
Beginn der Fahrt ein Los und nach beendetem Angeln gab es auch für jeden einen
Preis, angefangen mit hochwertigem Angelgerät bis hin zum Taschenkalender. Dies war die letzte Angelfahrt, die
der AWH in diesem Jahr durchführt. Im nächsten Jahr aber geht es weiter. Das
Jahresprogramm 2011 liegt in den Angelgeschäften in Verden und Umgebung aus; es
kann auch bei Werner Meyer angefordert werden.
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Jahreshauptversammlung
am 16. Januar 2011 Für über 30 Jahre Vorstandsarbeit im
Aller-Weser-Hochseeangler-Verein erhielten Werner Meyer und Horst Krüger die
Goldene Ehrennadel des Landessportfischerverbandes Niedersachsen e.V. vom
zuständigen Referenten des Landesverbandes, Ernst Otto aus Frankenfeld, der
auch zweiter Vorsitzender des AWH ist, persönlich überreicht. Werner Meyer
organisiert seit 1978 als Sportwart die Hochsee- und Brandungsangelfahrten des
Vereins zur Ost- und Nordsee, Horst Krüger leitete fast genauso lange als
Vorsitzender den Verein. Von Links : Ernst Otto , Horst Krüger , Werner Meyer und Heiko Seekamp Heiko Seekamp als neuer erster
Vorsitzender begrüßte auf der gut besuchten diesjährigen Versammlung, die
Hälfte der Vereinsmitglieder hatte sich eingefunden, neben dem ältesten
erschienen Mitglied, Hans-Jürgen Kasten, ausdrücklich den amtierenden Hochseekönig
Dieter Bohling. Sodann berichtete er über das zurückliegende Angeljahr. Alle
Fahrten waren ausgebucht und konnten kostendeckend durchgeführt werden. Die
Fangergebnisse waren, bis auf die März-Fahrt, zufriedenstellend bis sehr gut.
Auch die Dorschfänge, die in den vergangenen Jahren deutlich zurück gegangen
waren, hatten erfreulicher Weise wieder zugenommen. Dieter Bohling Timo Rosebrock
Gelungen
war auch das Störtebeker-Angeln am Himmelfahrtstag. 13 Anglergruppen aus
Norddeutschland hatten sich zum Ostsee-Angeln in Laboe eingefunden. Den vielen
Wattwurm-Spezialisten bei dieser Fahrt mit MS Kehrheim II unter Kapitän Gerrit
Vöge gelang ein recht guter Fang. Und die Mannschaft des gastgebenden
Aller-Weser-Hochseeangler e.V. bestehend aus Timo Rosebrock,, Horst Krüger und
Karl-Heinz Nitz belegte diesmal gemeinsam mit den Anglern des Vereins SG Stern
aus Bremen den zweiten Platz. Sportwart Werner
Meyer stellte sodann das Jahresprogramm 2011 vor. Erstmals werden
12-Stunden-Fahrten durchgeführt und zwar mit MS Kehrheim II aus Laboe. Durch
die längere Angelzeit kann eine größere Zahl von Angelrevieren angesteuert und
beangelt werden. Außerdem wird eine erheblich weitergehende Verpflegung an Bord
geboten. Mit MS SEHO wird eine Drei-Tages-Fahrt durchgeführt. Da sich eine
Verbesserung der Dorschbestände abzeichnet, dürfte in der kommenden Saison
dadurch insgesamt mit steigenden Fangergebnissen gerechnet werden können. Die Mitgliederzahl
im Verein ist weitgehend konstant geblieben; die Teilnahme von Gästen bei den
Vereinsfahrten ebenfalls. Kassenführer Erich
Stolz beschrieb eine gesunde Kassenlage. Alle Vereinsbeiträge gingen pünktlich
ein. Eine sorgfältige Kassenführung wurde ihm von den Kassenprüfern Detlef
Nowak und Andreas Renk bestätigt. Dem
gesamten Vorstand wurde für das Jahr 2010 einstimmig Entlastung erteilt, und
Vorsitzender Heiko Seekamp dankte allen für die geleistete Arbeit und
insbesondere für die gute Zusammenarbeit. Vor allem Sportwart Werner Meyer
hatte, wie auch in den Vorjahren, für gut organisierte und reibungslos durchgeführte
Angelfahrten gesorgt. Pressewart Harald Gottwald brachte die Vereinszeitung
KNURRHAHN wieder termingerecht zur Information der Mitglieder und
interessierten Hochseeangler heraus und verschickte die Berichte nebst Fotos
über die Fahrten des AWH an die Zeitungen der Umgebung per E-Mail. Hierdurch
wird der Aller-Weser-Hochseeangler-Verein immer wieder neuen interessierten
Hochseeanglern nahegebracht. Sodann kam
das mit Spannung erwartete Ergebnis der Vereinsmeisterschaften:
Vereinsmeister
2010 ist Wolfgang Noltemeyer mit 2415
Punkten. Die Plätze
nach dem Vereinsmeister lauten wie folgt: 2. Florian Schmidt 2230
Punkte 3. Hans-Dieter Bohling 2076
Punkte 4. Detlef Nowak 2043
Punkte 5. Georg Marquardt 1970
Punkte 6. Werner Meyer 1750
Punkte 7. Günter Pietsch 1500
Punkte 7. Ralf Bednarzik 1500
Punkte 7. Wilhelm Kasten 1500
Punkte 10. Timo Rosebrock 1482
Punkte 11. Harald Gottwald 1433
Punkte 12. Heiko Engmann 1106
Punkte 13. Wilfried Rosebrock 1067
Punkte Zur Mannschaft des Jahres 2010 wurden
durch Los ermittelt: Detlef
Nowak, Wilfried Rosebrock, Horst Krüger (3860 Punkte) Der
Spezi-Fisch-Pokal ging an Wilfried Rosebrock für einen seltenen Lippfisch. Den
Hatschi-Paddel-Pokal bekam als Pechvogel des Jahres Dieter Bohling; ihm war
beim Brandungsangeln der Schutzschirm davon geflogen und konnte erst durch
Mithilfe von Spaziergängern gerettet werden. Zum Angler des Jahres 2010 wurde
Timo Rosebrock gewählt, und er erhielt somit den Neptun-Pokal. Für 30-jährige Mitgliedschaft erhielt
Wolfgang Noltemeyer die silberne Vereinsnadel. Für 20 Jahre Mitgliedschaft
bekamen Heiko Seekamp und Hans-Jürgen Kasten eine Ehrenurkunde überreicht. Zum Abschluss der
Versammlung wurden Fotos aller Pokalgewinner aufgenommen, die demnächst bei
Werner Meyer auf CD bestellt werden können. Hier haben sich alle anwesenden Pokalgewinner zum obligatorischen Gruppenbild aufgestellt
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Anangeln auf der Ostsee am 9. April 2011 |
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Aller-Weser-Hochseeangler kürten ihren KönigHochseekönig 2011 des Verdener Vereins der Aller-Weser-Hochseeangler wurde Werner Heinsch aus Martfeld. Er fing auf dem Angelkutter MS Kehrheim II in der Kieler Bucht den größten Dorsch des Tages. Ihm folgten als erster Ritter Timo Rosebrock und als zweiter Ritter Werner Meyer, beide aus Verden. Wenige Zentimeter trennten sie von der Königswürde, und auch weitere gefangene Dorsche zeigten ähnliche Längen. Insgesamt konnte Sportwart Werner Meyer nach dem Angeln ein Gesamtergebnis von 360 Fischen vermelden. Dabei handelte es sich überwiegend um Plattfische, nämlich 193, doch die 167 gezählten Dorsche zeigten, dass sich in der westlichen Ostsee dessen Bestände langsam wieder erholen. Bei ersten Angelfahrt des AWH in diesem Jahr zeigte auch der Wettergott sein bestes Gesicht. Tagelang hatte es vorher gestürmt, doch pünktlich zum Beginn der Ausfahrt aus Laboe hatte der Wind ganz erheblich nachgelassen, so dass Kapitän Gerrit Vöge seinen Angelkutter mit voller Fahrt nach Norden steuern konnte. Nach reichlichem Frühstück, dieses und auch das Mittagessen waren an diesem Tage im Preis inbegriffen, konnten frisch gestärkte Angler gleich beim ersten Stopp zahlreiche Plattfische über die Reling heben. Später kamen dann auch Dorsche hinzu, wobei die eingesetzten Naturköder, vornehmlich frische Wattwürmer, am erfolgreichsten waren. Allerdings hatten diejenigen Teilnehmer, die am Ende die größte Zahl an erbeuteten Dorschen vorweisen konnten, nur mit Kunstköder, also Pilker und Beifänger gefischt.
Zwei gute Dorschdoubletten, links werner Meyer und rechts Helmut Beglau Ein langer Angeltag war diesmal eingeplant, viel
Angelzeit also; bei Beißflauten ließ deshalb manch ein Angler auch mal die Rute
stehen und setzte sich in die Sonne. Milde Temperaturen, blauer Himmel,
einzelne Möwen und ein Becher Kaffee, es war wie im Urlaub. Auf der Rückfahrt gab es dann aber zunächst viel
Arbeit, denn der gute Fang musste küchenfertig verarbeitet werden. Einzelne
Angler waren noch beim Einlaufen in den Hafen beim Filetieren. Im Bus erfolgte
nachher die Proklamation des Königs, und Werner Heinsch bekam vom ersten
Vorsitzenden, Heiko Seekamp, die Königskette umgehängt sowie das Zepter
überreicht. Vorjahreskönig Dieter Bohling hatte beides vorher direkt
zurückgegeben. Die beiden Ritter erhielten dann jeweils einen Erinnerungspokal.
Auch die erfolgreichsten Gäste gingen nicht leer aus und konnten einen
Erinnerungspokal mit nach Hause nehmen: Vladimir Bool (Rohrsen) gefolgt von
Peter Vesper (Verden) und Holger Witten (Achim).
Peter Vesper ( Verden ), Vladimir Bool (Rohrsen), Timo Rosebrock ( Verden ) , Werner Heinsch ( Martfeld ), Werner Meyer ( Verden) und Holger Witten ( Achim )
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Auf Dorschfang vor der Kieler Buchtereignisreiche Ostsee-Fahrt der Aller-Weser-Hochseeangler am 7. Mai 2011Schon bei der Ausfahrt von Laboe zu den Fischgründen der Kieler Bucht ging es los: Der neue Vereinsjugendwart Florian Schmidt aus Langwedel-Völkersen wurde von Neptun (alias Andreas Renk) mit frischem Ostseewasser getauft, wie es jeden bewährten Hochseeangler zu gegebener Zeit trifft. Mit nassem Kopf durfte er seine Taufurkunde in Empfang nehmen. Schöne Dorsche und gute Plattfische erbeuteten die Aller-Weser-Hochseeangler dann auf ihrer zweiten Angelfahrt in diesem Jahr. Kapitän Gerrit Vöge gelang es wieder, trotz ungünstiger Windbedingungen seinen Angelkutter MS Kehrheim II dorthin zu steuern, wo Dorsche und Plattfische nicht nur vorhanden waren, sondern auch Beißzeit hatten und die angebotenen Wattwürmer oder Kunstköder schluckten. Bis in den Bereich zwischen dem Kiel-Ostsee-Weg und der Südspitze der dänischen Insel Langeland ging in die Fahrt. Besonderes Glück hatte hierbei der langjährige Vereinsgast Eberhard Kaul aus Limbach-Oberfrohna in Sachsen, der eine Dorschdoublette von fast 70 langen Fischen anlanden konnte. Über 400 kam fährt Eberhard Kaul, um an Angelfahrten des AWH teilzunehmen. Einem weiteren Gast, Mirko Kokott aus Hodenhagen, der auch mit die meisten Fische fing, gelang der Fang eines kapitalen Hornhechts, was auf hoher See eher selten geschieht. Insgesamt erbeuteten die 38 Teilnehmer der Angeltour 65 Dorsche, 54 Plattfische, 3 Wittlinge und 1 Hornhecht. Der allgemein als ungünstig beurteilte Wind aus Ost, der bereits seit über einer Woche bestimmend war, nahm im Laufe des Tages, wie angekündigt, kräftig zu und bescherte allen nicht nur schöne Wellen sondern auch eine starke Drift, so dass relativ schwere Pilker beziehungsweise schwere Grundbleie eingesetzt werden mussten. Das gab richtig Arbeit. Leider bissen auch sehr viele untermäßige Dorsche, deren geringe Größe erst an der Wasseroberfläche erkennbar war. Diese wurden schonend zurückgesetzt; immerhin die Schlussfolgerung: Der Nachwuchs ist auch da! Bei dieser Fahrt ging es um den Dorsch-Dorsch-Pokal. Dafür wurden nur die größten Exemplare dieser Fischart berücksichtigt. Den längsten Dorsch von 70 cm überlistete diesmal Wilfried Rosebrock aus Verden, so dass Vereinsvorsitzender Heiko Seekamp (Verden-Eissel) ihm den Pokal überreichen konnte. Auf die Plätze zwei und drei kamen Ernst Otto (Frankenfeld) und Wilhelm Kasten (Hellwege). Auch die erfolgreichsten Vereinsgäste erhielten für die größten Dorsche Erinnerungspokale: Eberhard Kaul, gefolgt von Mirko Kokott und Janik Schultz (Verden-Scharnhorst).
Wilfried Rosebrock Eberhard Kaul mit dem größten Dorsch des Tages mit der größten Dorschdoublette
Als besonderes Ereignis erfolgte auf der Rückfahrt für ein Vereinsmitglied der Schlag zum Dorschritter. Es ist eine sehr lange Tradition beim AWH, dass langjährige verdiente Mitglieder in den Kreis der Dorschritter aufgenommen werden. Dies geschieht durch einen förmlichen Ritterschlag mit einem kapitalen Dorsch. Die Durchführung dieses Rituals ließ sich der frühere Vereinsvorsitzende Horst Krüger nicht nehmen und schlug seinen Nachfolger, Heiko Seekamp, zum Ritter. Dann wurde ihm Dorsch-Zeichen am Bande umgehängt. Der Dorschritter-Kreis besteht danach wieder aus 11 Rittern, zwölf sollen es sein; also wird es in diesem oder im nächsten Jahr wieder eine solche Zeremonie geben. Das Säubern und Herrichten der Beute für die häusliche Küche erforderte diesmal besondere Geschicklichkeit. Der schräg an den hohen Wellen laufende Kutter kam ganz schön in Schlingern. Aber es kam niemand zu Schaden, und, um den Slogan der Aller-Weser-Hochseeangler zu zitieren: Wilfried Rosebrock mit dem Dorsch - Dorsch - Pokal Alle Pokalgewinner haben sich zum Gruppenbild aufgestellt
Hochseeangeln - ein Erlebnis!
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Störtebeker-Angeln am Himmelfahrtstag |
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Helgoland am 2. Juni 2011
Das diesjährige Störtebeker-Angeln
der Aller-Weser-Hochseeangler konnte nach langer Zeit wieder in den Gewässern
um Helgoland durchgeführt werden. Seit über 30 Jahren findet dieses
Anglertreffen am Himmelfahrtstag statt. Ursprünglich ging es dabei um den
Helgoland-Pokal der Kurverwaltung Helgoland, später, als diese Gewässer von
auswärtigen Angelkuttern nicht mehr angesteuert werden konnten, gab es den
Störtebeker-Pokal der Stadt Verden. Danach wurde zwar noch einige Jahre
Wrackangeln in der Nordsee durchgeführt, aber die Insel Helgoland kam dabei nie
in Sicht. 42 Angler aus 13 Vereinen aus dem
norddeutschen Raum trafen sich in Büsum auf dem Angelkutter MS Kehrheim II und
ließen sich von Kapitän Gerrit Vöge gegen den angenehmen Westwind an
Seehundbänken vorbei Richtung Helgoland fahren. Die MS Kehrheim II liegt nur in
den Sommermonaten in Büsum, der Heimathafen ist Laboe, und von dort unternimmt
der AWH regelmäßig Angelfahrten mit diesem Schiff. Bei einem alten Wrack
nördlich der Insel wurden die Angeln ausgeworfen, und jeder war gespannt,
welche Fische dort angetroffen werden würden und vor allem, inwieweit die
Angelhaken eher das Wrack treffen und hängen bleiben würden. Tatsächlich gab es
jede Menge Dorsche, wenn auch nicht in der erhofften Größe, so doch in guter
Zahl. Und die Zahl der Wrackhänger hielt sich in Grenzen. Bis auf einen
Teilnehmer, dessen Name hier nicht genannt werden soll, ging kein Angler leer
aus. Nach dem Mittagessen wurden Stellen über abwechslungsreichem Meeresgrund
östlich der Helgoländer Düne aufgesucht. Auch dort liegen Wracks, der Grund ist
teilweise steinig teilweise Sand, und das Wasser ist mal tiefer mal flacher.
Hier wurden neben Dorschen einige Seeskorpione gefangen und auch einzelne
Makrelen. Mit mehr Makrelenfängen hatten die meisten Angler eigentlich
gerechnet. Es blieb jedoch überwiegend beim Dorsch. Insgesamt wurden 170 Fische
gefangen, das waren 164 Dorsche, 4 Seeskorpione und 2 Makrelen. Nach insgesamt etwa 4 Stunden
Angelzeit ging es zur Rückfahrt zwar mit dem Wind im Rücken aber gegen die
ablaufende Tide. 4 Stunden Fahrtzeit hatte der Kapitän angekündigt, und er
bekam Recht. Dafür blieb aber auch genügend Zeit, um zunächst den Fang
küchenfertig zuzubereiten, dann ein Sonnenbad auf Deck zu nehmen und
schließlich für die Pokalverteilung. Den Störtebeker-Pokal holten sich diesmal
die drei Angler von Adlers Meeresteam aus Visselhövede, auf Platz zwei kam der
gastgebende AWH mit Florian Schmidt (Platzziffer 4), Timo Rosebrock
(Platzziffer 12) und Wolfgang Noltemeyer (Platzziffer 16). Aber auch „die Alten
vom AWH“ nahmen diesmal beim Störtebeker-Angeln teil. Das waren Ernst Otto
(Platzziffer 3), Harald Gottwald (Platzziffer 6) und Horst Krüger (Platzziffer
31); sie belegten den vierten Platz und zeigten damit der jüngeren Generation,
dass man Hochseeangeln nicht verlernt. Michael Stiller vom FV Thedinghausen
erhielt für seinen Dorsch den Pokal für den größten Fisch, und den
Spezi-Fisch-Pokal bekam Thomas Stolte für die größte gefangene Makrele. Die weiteren Einzelheiten der
Fangzahlen und Platzierungen sind aus der anschließenden Gesamtübersicht
ersichtlich.
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| Die Gewinner : Adler Meeresteam | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die zweitplatzierten : AWH I |
Die viertplatzierten : Die Alten der AWH |
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| F.Schmidt, W.Noltemeyer und T. Rosebrock | H. Gottwald , E. Otto und H. Krüger | ||||||||||||
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Meeresfischertage des VDSF |
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Fehmarn 22.-24.Sept. 2011
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Aller-Weser-Hochseeangler im Öresund |
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Heringsangeln am 8. Oktober 2011
Im Oktober veranstaltet der
Aller-Weser-Hochseeangler-Verein sein traditionelles Heringsangeln im Öresund
„mit Fanggarantie“. Nach nächtlicher Anreise im bequemen Reisebus mit Fährverbindung
Puttgarden/Rödby über den Fehmarn-Belt und die Inseln Lolland und Falster nach
Seeland, an Kopenhagen vorbei, kam man schon früh zum Hafen von Helsingör, und
um 7 Uhr ging es mit MS Antares hinaus in den Sund. Das Wetter, Wind und Strömung,
zeigten sich nicht von der schönsten Seite. Schon auf der Fahrt mit der Fähre
über den Fehmarn-Belt spürte man den Seegang, und es regnete. Bei dem
Nordwestwind baute sich im engen Öresund eine starke Strömung auf. Aber
trotzdem konnten schon nach kurzer Fahrt die ersten Heringe gefangen werden,
die versprochene Fanggarantie, und der Regen hörte auf. Es waren nicht die
großen Exemplare, die sich die Angler erhofft hatten, aber es gab für jeden
etwas. Dass es bei der starken Strömung nicht leicht werden würde, hatte der
Kapitän bereits bei Beginn der Ausfahrt geäußert. Nach der Mittagspause fuhr er
dann in Richtung Norden, kreuzte die Fährlinie Helsingör/Helsingborg, und dort
ging es richtig los. Der aus nordwest in Stärke 4 wehende
Wind hatte auf Nord gedreht und auf Stärke 5 zugenommen, und der Strom betrug
drei Knoten. Aber jetzt kamen die großen Heringe! Das brachte richtig Arbeit.
Bei diesem Strom und entsprechendem Druck auf das Angelgeschirr war voller
Einsatz gefragt, um den Fisch heran und dann über die Reling zu bekommen.
Mancher Hering ging dabei verloren. Und mit den Dorschen, die jetzt auch bei
ihrer Jagd nach Heringen auf den Pilker der Angler bissen, war es noch
schwieriger. Viele rissen wieder vom Haken ab. Tatsächlich waren es letztlich nur
vier maßige Dorsche, die Sportwart Werner Meyer beim Schluss des Angelns
vorgelegt werden konnten. Nur für die größten Dorsche wurden bei dieser
Angelfahrt Erinnerungspokale ausgegeben. Außer Dorschen und Heringen wurden
auch noch einige Makrelen, etliche Wittlinge und ein Plattfisch erbeutet. Doch das Wetter war im Laufe des
Tages immer besser geworden, die Sonne zeigte sich, und im schmalen Sund konnte
man auf beiden Ufern bunte Landschaften sehen. Vor allem das
Renaissance-Schloss Kronborg auf dänischer Seite mit seinem grünen Kupferdach
bot einen imposanten und malerischen Anblick Mehr als 150 Heringe brachte diesmal
keiner in seinen Fischkorb, und die meisten Teilnehmer landeten erheblich
weniger Fische. Trotzdem blieb noch eine Menge Arbeit, um den Fang küchenfertig
zu bereiten und für die Rückfahrt zu verpacken. Und alle waren zufrieden. Bei der Pokalverteilung auf der
Rückfahrt konnte Werner Meyer den Öresund-Pokal für den größten Dorsch Florian
Schmidt aus Langwedel überreichen, und auch der insoweit erfolgreichste Gast,
Richard Wagener aus Dörverden-Westen, erhielt einen Erinnerungspokal. Zu
erwähnen ist noch, dass ein weiterer Gast des AWH, Werner Penz aus Langwedel,
die größte Makrele fing, ein ungewöhnlich großes Exemplar. Werner Lenz mit seiner Makrele, dies ist leider auch das einzige Bild das nach einer technischen Panne mit der Kamara übrig geblieben ist. Müde und erschöpft
ging es an die Heimreise. Sonntag morgen um halb eins war man wieder in Verden.
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| 15 |
Brandungsangeln am 5. November 2011 |
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Mäßiger
Angelerfolg am Strand bei Heiligenhafen
Morgens
um 7 Uhr fuhr der Bus mit den Aller-Weser-Hochseeanglern und deren Gästen in
Richtung Ostsee. Um diese Zeit am Samstag war kein Stau auf der Autobahn, und
so war man bald in Heiligenhafen angekommen. In den dortigen
Angel-Fachgeschäften konnte zunächst noch das Neueste auf dem Sektor
Brandungsangeln in Augenschein genommen und erworben werden. Auch ein kurzer
Imbiss war möglich. Dann ging es an den Strand zum Fischen.
Eigentlich
war auf Grund des herrschenden Windes aus Ostsüdost der Strand von Rosenfelde
vorgesehen. Dort konnten im Vorjahr zahlreiche Dorsche und Plattfische erbeutet
werden. Aber Sportwart Werner Meyer hatte in Erfahrung gebracht, dass dort zur
Zeit außerordentlich viel Seetang und Algen angespült wurde. Ein Angeln wäre
dort deshalb sehr sehr frustierend gewesen. Deshalb entschied man sich für das
Revier westlich von Heiligenhafen gegenüber von den Hochhäusern des
Ferienzentrums. Je weiter man nach Westen ging, desto ruhiger wurde dort der
Wind im Windschatten des Steilufers. Wer es beim Angeln gemütlich haben wollte,
ging hier hin, wobei „gemütlich“ natürlich ein relativer Begriff war.
Immerhin fingen die teilnehmenden 15 Angler
insgesamt 24 maßige Fische, überwiegend Dorsche. Allerdings war die Größe der
Fische nicht zufriedenstellend, und zahlreiche untermaßige Fische mussten auch
schonend zurückgesetzt werden. Wenn beim Einholen der Angel richtig Zug zu
spüren war, lautete der innere Wunsche des Anglers jedes Mal, hoffentlich nicht
zwei untermaßige sondern ein maßiger Fisch, doch meistens ging dieser Wunsch
nicht Erfüllung. Geangelt wurde, wie angekündigt, bis 1 Uhr
nachts. Dann war nach dem Messen der Fische im Dunkeln das Gerät einzupacken
und in den Bus zu verfrachten. Auf der Rückfahrt erfolgte nach Auswertung des
Gesamtergebnisses die Verteilung der Erinnerungspokale. Für die meisten
gefangenen Plattfische erhielt Andreas Renk (Verden) den Plattfisch-Pokal, den
Brandungspokal für den größten Dorsch sicherte sich Vereinsvorsitzender Heiko
Seekamp (Verden-Eissel), und auch der erfolgreichste Gast des AWH, wie bereits
im Vorjahr Bernd Hillermann (Visselhövede), erhielt einen Erinnerungspokal. von links: Andreas Renk , Heiko Seekamp und Bernd Hillermann
Dann
ging es auf die Heimreise, wieder war alles ruhig, man konnte ohne Halt bis
Visselhövede durchfahren, da alle schliefen.
mehr Bilder dieser Fahrt auf der Bilderseite
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| 16 |
Jahreshauptversammlung der Aller-Weser-Hochseeangler |
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am 15. Januar 2012 Hauptpunkt der diesjährigen
Jahreshauptversammlung der Aller-Weser-Hochseeangler war die veränderte
Angelkuttersituation. Das Angelschiff MS Kehrheim II aus Laboe wurde zum
Jahresende 2011 nach Sassnitz verkauft, weil das Geschäft des Kutterangelns
sich hier nicht mehr rentierte. Die letzte Fahrt von Laboe aus sollte das
Nikolausangeln des AWH sein, doch jetzt spielte der Wettergott nicht mit, wegen
Nordoststurm musste diese Tour abgesagt werden. Die von Sportwart Werner Meyer
vereinbarten Chartertermine mit MS Kehrheim II für 2012 wurden durch den
Hafenwechsel auch hinfällig; Eine Busfahrt nach Sassnitz zum Angeln ist nicht
realistisch. Andere Schiffe mussten gefunden werden und die vorgesehenen
Termine verlegt werden. Aber das war noch nicht alles, was das Jahr 2011 für
die Angler des AWH an schlechten Nachrichten bereit gehalten hatte. Außer der
Dezember-Fahrt war auch das Makrelenangeln vor der holländischen Küste wegen
Sturm ausgefallen. Und eine geplante 3-Tages-Fahrt mit MS SEHO musste ebenfalls
abgesagt werden. So viel Pech für Werner Meyer, der alle Angelfahrten des
Vereins organisiert und leitet, das war zuviel. Deshalb wurde er zum Pechvogel
des Jahres erklärt und erhielt zu seiner Überraschung den berühmten
Hatschi-Paddel-Pokal überreicht. Nicht genug damit, die Versammlung der
Aller-Weser-Hochseeangler wählte ihn auch noch zum Angler des Jahres, so dass
der Neptun-Pokal für ihn hinzu kam.
Nachdem der 1. Vorsitzende, Heiko
Seekamp, auf der gut besuchten diesjährigen Versammlung, die Hälfte der
Vereinsmitglieder hatte sich eingefunden, neben dem ältesten erschienen
Mitglied, Hans-Jürgen Kasten, ausdrücklich den amtierenden Hochseekönig Werner
Heinsch begrüßt hatte, ließt er in seinem Bericht die positiven Dinge des
abgelaufenen Jahres Revue passieren. Die Fangergebnisse waren wesentlich besser
als im Vorjahr, neben Plattfischen wurden auch mehr Dorsche gefangen. Beim
Störtebeker-Angeln, das nach Langer Zeit erstmals wieder auf der Nordsee bei
Helgoland durchgeführt wurde, nahmen zwei Mannschaften des AWH erfolgreich teil,
sie belegten die Plätze zwei und vier. Danach stellte Werner Meyer das
Programm 2012 im Einzelnen vor. Für das Ostsee-Kutterangeln sind MS Karoline
und MS Südwind aus Burg-Staaken gechartert worden. Damit wird überwiegend
östlich von Fehmarn gefischt, wo sich die Dorschbestände gegenüber der
westlichen Ostsee im Bereich der Kieler Bucht erkennbar besser erholt haben
sollen. Dort findet auch das traditionelle Störtebeker-Angeln diesmal statt.
Ansonsten wird es wieder ein Makrelenangeln vor der holländischen Küste,
Heringsangeln im Öresund und ein Brandungsangeln an der holsteinischen Küste
geben. Die Teilnahmepreise mussten leider eingehoben werden, weil die
Kutterkapitäne ab diesem Jahr nicht mehr 7% sondern 19% Mehrwertsteuer abführen
müssen. Kassenführer Erich
Stolz beschrieb eine gesunde Kassenlage. Alle Vereinsbeiträge gingen pünktlich
ein. Die Mitgliederzahl im Verein ist weitgehend konstant geblieben; die
Teilnahme von Gästen bei den Vereinsfahrten ebenfalls. Eine sorgfältige
Kassenführung wurde ihm von den Kassenprüfern Ralf Bednarzik und Andreas Renk
bestätigt. Dem gesamten Vorstand wurde für das
Jahr 2011 einstimmig Entlastung erteilt, und Vorsitzender Heiko Seekamp dankte
allen für ihren Beitrag zum guten Gelingen der Angelfahrten und insbesondere
für die erfolgreiche Zusammenarbeit im Vorstand. Sodann kam das mit
Spannung erwartete Ergebnis der Vereinsmeisterschaften. Vereinsmeister
2011 ist Ernst Otto mit 5370
Punkten.
Die Plätze
nach dem Vereinsmeister lauten wie folgt: 2. Timo Rosebrock 5291 Punkte 3. Wilfried Rosebrock 5156
Punkte 4. Heiko Seekamp 4798
Punkte 5. Harald Gottwald 4677
Punkte 6. Werner Meyer 4505
Punkte 7. Horst Krüger 4412
Punkte 8. Werner Heinsch 3470
Punkte 9. Wolfgang Noltemeyer 3415
Punkte 10. Florian Schmidt 3379
Punkte 11. Georg Marquardt 2997
Punkte 12. Hans-Dieter Bohling 2602
Punkte 13. Wilhelm Kasten 2526
Punkte 14. Andreas Renk 2280
Punkte 15. Günter Pietsch 2251
Punkte 16. Ralf Bednarzik 1345
Punkte 17. Ulrich Henschel 1146
Punkte 18. Heiko Engmann 635 Punkte Zur Mannschaft des Jahres 2011 wurden
durch Los ermittelt: Günter Pietsch , Werner Heinsch , Ernst Otto (19931 Punkte)
Zweite:
Wilfried Rosebrock, Harald Gottwald, Horst Krüger (14245 Punkte) Dritte:
Heiko Seekamp, Werner Meyer, Wilhelm Kasten (11829 Punkte)
Für 35-jährige Mitgliedschaft wurde
Frieder Rohde geehrt, für 20 Jahre Mitgliedschaft bekamen Michael Andreas,
Wilfried Dreyer, Harald Gottwald, Andreas Renk die silberne Ehrennadel des AWH,
und 15 Jahre ist Georg Marquardt im Verein.
Zum Abschluss der
Versammlung wurden Fotos aller Pokalgewinner aufgenommen, die demnächst bei
Werner Meyer auf CD bestellt werden können.
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